Eine große Hungersnot in Äthiopien Anfang der 80er Jahre veranlasste eine Gruppe von Musikkünstlern (führend Bob Geldorf von den Boomtown Rats und Midge Ure) dazu, im Jahre 1984 das Benefizprojekt ‚Band Aid‘ ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieses Projektes wurde kurz vor Weihnachten 1984 ein Lied aufgenommen, das in der Folgezeit in mehreren Ländern die Spitze der Hitparaden erreichen sollte. Nach diesem Erfolg und einem Erlös von 8 Millionen Pfund schloss sich sogleich eine größere Gruppe internationaler Musiker der Bewegung an, die im Sommer des folgenden Jahres in das bis dahin größte Konzert in der Geschichte der Popmusik münden sollte: Ein Event mit dem schlichten Namen ‚Live Aid‘. Die Besonderheit dabei war zum einen die lange Liste der Teilnehmer und daraus folgend die Länge der Veranstaltung, die sich non stop über 16 Stunden hinzog, zum anderen auch der zeitlich abgestimmte Auftritt von Bands in Großbritannien (Wembley Stadion, London) und in den USA (Philadelphia). Dazwischen wurden Liveschaltungen u.a. nach Deutschland und Australien vorgenommen. Gleichzeitig war das Projekt ein riesiges Radio- und Fernsehereignis, das per Satellitenschaltung in viele Länder übertragen wurde und laufend Spendengelder einwarb. Fazit: Live Aid wurde eines der bedeutendsten Hilfsprojekte der Menschheitsgeschichte, das auch Jahrzehnte später noch nachhallen sollte. Kritiker betitelten es genauso schlicht wie sein Motto als The Greatest Show On Earth.
Auflistung aller Teilnehmer und Tracks mit visuellen Eindrücken zum Konzert: http://liveaid.free.fr/pages/liveaidtimesdetaileduk.html
u.a. Bericht des Initiators Bob Geldorf: http://www.bobgeldof.info/Charity/liveaid.html
further reading … http://www.herald.co.uk/local_info/live_aid.html#further, http://www.live-aid.info