In general, the record is about not being afraid, and getting out there, and being the best you can be, and enjoying the moment, and seizing the day—Carpe Diem! (Isaac Hanson on Shout It Out)
Ein wunderbar leichtes und jazzig arrangiertes Album mit vielen Instrumentaleinlagen hat uns die Gruppe „Hanson“ jetzt vorgelegt. Drei Jahre sind seit dem Erscheinen ihres letzten Albums The Walk vergangen und die Brüder haben für ihr neues Album Shout It Out eine Reise gewagt. Die Reise führte zurück zu ihren Wurzeln, zum Motown Sound, zum Rhythm ’N’ Blues und Soul. Diese Musik habe sie nach eigener Aussage seit den Tagen ihrer Kindheit geprägt und ihre Bewunderung und Liebe für die Musikmacherei geschürt. So nimmt es nicht Wunder, dass nahezu jedes Lied auf dem Tonträger eine Hommage an die 60er und 70er Jahre darstellt: Bläserarrangements, außergewöhnliche Schlaginstrumente (Kuhglocke, Tamburin), Soulsänger im Hintergrund und immer wieder klangvolle Blues-Riffs und Funk-Groove-Improvisationen auf dem Klavier und auf der Hammondorgel. Für die wirkungsvolle Unterstützung des Sounds wurden zusätzlich zwei “alte Hasen” im Showgeschäft engagiert: Michael Jacksons horn arranger Jerry Hey und Bob Babbitt, Bassist der Funk Brothers.
Beim Dreh des Musikvideos zur Singleauskopplung Thinking’ Bout Somethin’ haben die drei Brüder den Filmklassiker Blues Brothers in gebührender Weise gewürdigt. Gedreht wurde in ihrer Heimatstadt Tulsa, Oklahoma. Eine Szene im Film, in der Ray Charles zu Shake a Tail Feather in die Tasten greift, wurde für das Video möglichst farbig und detailgetreu nachgestellt.
Dieses Album zeigt einmal mehr, wie wandlungsfähig die Musik von „Hanson“ ist. Meine persönlichen Lieblingslieder auf der CD: Voice In The Chorus und Make It Out Alive. Ein erfrischender Musikgenuss mit Lust auf mehr …